Titelbild breitband 2018

Wochenimpulse

Tuer6. Wochenimpuls Freitag, 27.11.2020

Worte, die gut tun … - Offene Türen im Advent!!!

 Bibeltext:

„Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe! Wer ist der König der Ehre? Es ist der Herr Zebaoth, er ist der König der Ehre.“ (Psalm 24, 9-10)

Auslegung:

Hallo zusammen,

den Bibeltext den ich für heute ausgesucht habe, kennt ihr alle. Er ist die Grundlage für ein sehr bekanntes Adventslied:

„Macht hoch die Tür die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit,

ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich,

der Heil und Leben mit sich bringt; der halben jauchzt, mit Freuden sing:

Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich von Rat.“

Und das wünschen wir uns doch alle, Türen öffnen im Advent, besonders am Adventskalender, wenn eine kleine Überraschung oder eine Süßigkeit uns erfreut.

Doch dieses Jahr wird so manche Tür auch vorübergehend geschlossen bleiben – Coronabedingt! Und überhaupt werden wir über das Jahr hinweg auch so manche Tür geschlossen haben, zufallen haben lassen oder vielleicht sogar bewusst und voller Zorn, Wut oder Frust zugeschmissen oder gar zugeknallt haben. Von daher:

Welche Türen kann ich besonders gut zuknallen? Wem knalle ich die Tür gerne vor der Nase zu?

Ich kann auf vielerlei Weise Türen zufallen lassen: Die Türen des Herzens, die Türen des Verstandes, die Türen des Lebensmutes, die Türen der Seele.

Türen schlage ich zu: Weil ich mich ärgere, weil ich wütend bin, weil ich meine Macht demonstriere, weil ich ohnmächtig bin, weil ich einen Menschen abweise.

Wenn ich Türen zuschlage, dann bleibt jemand draußen stehen, dann wird ein Gespräch unmöglich, dann verstehen wir uns nicht, dann schotte ich mich ab, dann will ich meine Ruhe haben, dann geht eine Beziehung in die Brüche, dann werden neue Möglichkeiten abgewürgt.

Ja, wir können die Türen des Herzens zuschlagen.

Auch können wir die Türen des Verstandes zuschlagen.

Zudem können wir die Türen des Lebensmutes zuschlagen.

Und wir können die Türen der Seele zuschlagen.

 

Dann herrscht Dunkelheit und Stille.

 

So finster wird es, wenn wir die Türen schließen. So unheimlich wird das Leben für uns. Wenn wir Gott die Tür zuknallen, wenn wir ihm die Ankunft in unserem Leben nicht erlauben, dann beginnen sich alle Türen zu schließen.

Advent sagt uns:

So ist es oft im Leben,

auch wenn wir es bewusst nicht wahrnehmen. Darum haben Menschen im Advent besonders nach Gott gerufen, er möge die Türen, die wir nicht mehr öffnen können, von seiner Seite her aufmachen.

Wochenimpuls Nr45. Wochenimpuls Freitag, 20.11.2020 Worte, die gut tun ... Herzenssache

Bibeltext: Zwei mir wichtige Verse aus den Psalmen:

„Ich danke dem Herrn von ganzem Herzen und erzähle alle deine Wunder.“ (Psalm 9,2)

„Wie lange soll ich sorgen in meiner Seele und mich ängstigen in meinem Herzen täglich?“ (Psalm 13,3)

Auslegung:

Hallo zusammen,

heute möchte ich mich mal zu Wort melden! Spürst du mich gerade? – Nein! – Also, wenn du mal in dich hineinhörst und dabei deine Ohrstöpsel weglegst, dann bemerkst du mich. Oft verhalte ich mich ruhig, ich kann aber auch kräftig schlagen und auch losrasen.

Auf ganz unterschiedliche Weise, mache ich auf mich aufmerksam. So können mich die Menschen spüren. So bin ich mal schwer, mal leicht, mal eng, mal weit, mal weich, mal hart, mal kalt, mal warm.

Na, hast du herausgefunden, wer ich bin? – Gut! – Ich bin also dein Herz. Schlage in dir, tue meine Aufgabe und habe ja eigentlich auch nichts zu sagen. Ich halte deinen Kreislauf in Schwung, eine wichtige Aufgabe, die ich in jeder Sekunde deines Lebens gewissenhaft ausführe. Du kannst dich auf mich verlassen.

Leider weiß ich nicht, wie du über mich bzw. meine Arbeit denkst. – Für mich jedenfalls ist es ein Wunder – allein meine Beschaffenheit und meine Wirkung. Als relativ kleines Organ kann ich einen ganzen Körper am Leben erhalten. Ich bin Gott sehr dankbar, dass er mich so geschaffen hat. Jeder Herzschlag berichtet von diesem Wunder.

Aber dennoch gibt es auch etwas, das mich belastet. Eigentlich möchte ich gerne gut gelaunt vor mich hinschlagen, fröhlich und entspannt sein, doch das schaffe ich nicht immer.

Ich habe festgestellt, immer wenn du Angst vor etwas hast und dir etwas Sorgen machst, dann habe auch ich ein so komisches Gefühl und mir fällt es schwerer zu schlagen. Das kann geschehen, wenn es in der Schule nicht so gut läuft, du Stress mit den Eltern hast oder dir jemand oder etwas Angst macht, wenn du dich um einen lieben Menschen sorgst. Kurz, wenn du dich einsam und alleine fühlst, „von Gott und der Welt“ verlassen.

Irgendwie sind wir miteinander verbunden. Deine Empfindungen und Gedanken beeinflussen mich und lassen mich alles andere als kalt. Ist das nicht eigenartig? Manchmal ist es fast sonderbar, wenn es dir gar nicht besser gehen will, möchte ich dir so gerne helfen. Dann hoffe und wünsche ich für dich, dass du einen Menschen findest, der für dich Zeit hat, der für dich da ist, der dir zuhört, der dich versteht und der dir hilft. Ich weiß, dass das uns beiden gut tut. Wenn es dir besser geht, geht es auch mir wieder leichter.

Gebet:

Guter Gott,

danke, dass du mich so toll geschaffen hast. Alles gibst du mir, was ich zum Leben brauche. Gib mir auch ein weites und offenes Herz, dass ich dies spüren kann – immer wieder neu.

Aber manchmal habe ich auch Angst und mache mir Sorgen, dann wird mir ganz mulmig und mein Herz schlägt ganz schnell. Doch du hilfst mir tragen. Danke lieber Gott, dass du mich und mein Herz entlastest. Amen.

Mach mit!

Ein Herz schlägt am Tag ca. 100 000 Mal. Das sind in einem Jahr wie viele Schläge? Wie oft hat es geschlagen, bis ihr ins NKG gekommen seid und wie oft bis ihr es mit dem Abitur verlassen werdet? – Die Zahlen kannst du dir kaum vorstellen! Ist der Mensch nicht doch eigentlich ein Wunder?! Zumal, wenn man bedenkt, was auf ein Herz im Laufe seines Lebens an Schönem, aber auch an Schwerem auf es einwirken.

Schönes Wochenende und herzliche Grüße

Eure Religionslehrerin Pfarrerin Dr. Heike Vierling-Ihrig, NKG

Wochenimpuls Nr44. Wochenimpuls Freitag, 13.11.2020 Worte, die gut tun … - Barmherzigkeit – alles andere als ein veralteter Begriff!!!

Bibeltext:

„Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.“ (Matthäus 5,7)

Auslegung:

Hallo zusammen,

„Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.“ – Barmherzigkeit, was ist das? Ein altes Wort. Na und? Wen interessiert’s! – Doch selbst, wenn ich mich nur bei wikipedia schlau machen würde, finde ich unglaublich viel zu diesem Begriff. Der Eintrag beginnt: „Die Barmherzigkeit (Lehnübersetzung von lateinisch misericordia) ist eine Eigenschaft des menschlichen Charakters. Eine barmherzige Person öffnet ihr Herz fremder Not und nimmt sich ihrer mildtätig an.“

Barmherzigkeit ist zudem eine der Haupttugenden aller fünf großen Weltreligionen und gilt damit für Gläubige als wichtigste Pflicht. Zudem wird die Barmherzigkeit Gottes als hervorragende Eigenschaft Gottes im Judentum, Christentum und Islam betont.

Was aber ist Barmherzigkeit? – Nicht Mitleid, sondern gelebte Nächstenliebe oder Humanität, die durch eine barmherzige Handlung einen Menschen zu seinem Nächsten macht. Motor dazu ist eine existentielle innere Betroffenheit, das Herz reagiert und motiviert zum Handeln. Und der Motor wiederum wird angetrieben durch die Barmherzigkeit Gottes, die der Mensch durch die Gottesliebe erhalten hat und immer wieder erhält – so das christliche Verständnis.

Und das trägt Früchte! Die von Gott erfahrene Barmherzigkeit motivierte zum Handeln Einzelner wie Gruppen. Die zwei größten Organisationen in Deutschland sind Caritas (katholisch) und Diakonie (evangelisch). An das Wirken einer einzelnen Person wird jedes Jahr in diesen Tagen erinnert: Martin von Tours, uns bekannt als St. Martin oder heiliger Martin. Martin wird um 316 n.Chr. im heutigen Ungarn geboren und wird wie sein Vater ein römischer Armeeoffizier– so die Überlieferung. Schon in der Armee wirkt Martin mildtätig und lindert Not um sich herum. Bekannter ist uns die Geschichte der Mantelteilung. Weniger bekannt hingegen die Geschichte von Martins Traum. Jesus selbst erscheint Martin im Traum und dankt ihm für seine Barmherzigkeit. Was Martin dem armen Bettler an Gutem getan hat, das hat er Jesus selbst getan – so kann dieser Traum gedeutet werden. Im Matthäusevangelium 25,40 sagt Jesus: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Später verlässt Martin die Armee, er wird zunächst Mönch, dann Bischof. Er bleibt sein Leben lang barmherzig, lässt sein Herz sprechen und handelt mildtätig. Am 8.11.397 stirbt er, wird am 11.11. beigesetzt und bald darauf heilig gesprochen. Seine Wirkungsgeschichte ist bis heute groß. Der Martinstag ist in Mitteleuropa von vielen Bräuchen geprägt, wie dem Martinsumzug, dem Martinssingen, der Martinsbrezel oder dem Martinsganzessen. Mit allen Bräuchen wird Martins Barmherzigkeit aufgezeigt und er selbst zum Vorbild: In der dunklen und kalten Jahreszeit darf es Menschen warm ums Herz werden.

Ich wünsche, dass wir alle zumindest ein kleiner Martin sind und unser Herz für die Not anderer Menschen sich erwärmt.

Gebet:

Barmherziger Gott,

ich wünsche mir ein einfühlsames Herz, das schmerzt, wenn jemand leiden muss, und weint, wenn jemand sich in Not befindet.

ich wünsche mir ein gütiges Herz, das sich freut, wenn es dem anderen gut geht, und zufrieden ist, wenn auf Erden Frieden kommt. Amen.

Mach mit!

Bastle für dich oder mit deiner Familie Martinsschmuck bzw. Martinsbeleuchtung für ein Fenster deines Zimmers, bestehend aus Lichterketten und transparentem Papier. Jeden Abend im November darf es leuchten und ein klein wenig Wärme und Licht in der kalten und dunklen Jahreszeit dir, deiner Familie und allen vorübergehenden Menschen schenken.

Schönes Wochenende und herzliche Grüße

Eure Religionslehrerin Pfarrerin Dr. Heike Vierling-Ihrig, NKG

 

Worte, die gut tun … - Gottes Segen ist mit uns!!!

handbildBibeltext:

„Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.“ (Markus 10,16)

Auslegung:

Hallo zusammen,

„Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.“ Dieser Vers aus dem Markusevangelium beendet einen ganz wichtigen Abschnitt des Neuen Testament: Die Segnung der Kinder.

Eltern hatten sich mit ihren Kindern auf den Weg zu Jesus gemacht, denn sie wollten, dass Jesus ihre Kinder segnet. - Den Segen Gottes zu empfangen, war den Eltern für ihre Kinder sehr wichtig. Warum? Der über einen Menschen gesprochene Segen ist eine in Wirkung gesetzte Macht, die sich nicht mehr aufhalten oder zurücknehmen lässt. Davon berichtet schon die Bibel im 1. Buch Mose 27: Obwohl Jakob sich von seinem Vater den Erstgeburtssegen erschlichen hat, blieb er ihm erhalten. Zum Segnen gehören auch entsprechende Handlungen wie das Händeauflegen. Gottes Segen gilt den Menschen als höchstes Glück.


Und nun will eine Gruppe von Eltern ihre Kinder zu Jesus zum Segnen bringen. Doch was geschieht? – Die Jünger Jesu weisen sie ab. Kinder hätten bei Jesus nichts verloren. Sie sind zu klein, verstehen noch nichts, sind unwichtig, stören und überhaupt … Die Jünger Jesus zeigen eigentlich für damalige Verhältnisse ein ganz typisches Verhalten. Aber Jesus sieht es anders! Er blamiert, ja schockiert wahrscheinlich auch seine Jünger, indem er alle ihre bisherigen Wertvorstellungen mit den Worten über Bord wirft: „Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.“ Und er zeigt, wie ernst und wie unumstößlich er dies meint, indem er behauptet: „Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“

Damit war der Weg für die Eltern mit ihren Kindern frei! Jesus und die Kinder konnten sich treffen, sich gegenseitig kennenlernen, miteinander reden und spielen, lachen und vielleicht auch Späße machen. Wie sehr Jesus Kinder mag und liebt, wird im Bibeltext mit dem Wort „herzen“ ausgedrückt. Wie sehr er Kinder zudem wertschätzt und respektiert bzw. für wichtig erachtet mit dem Händeauflegen und Segnen. Das Glück war für die Kinder und ihre Eltern schier ‚unglaublich‘ groß. Der Segen für ihre Kinder unumstößlich.

Segen – wer braucht ihn nicht! Gesegnet zu sein – ein gutes Gefühl! Zu segnen – im Namen Gottes allen Christen erlaubt. So wünsche ich euch gesegnete Hände, die den Segen Gottes weiterschenken.

Gebet:

Lieber Gott, deinen Segen hast du uns versprochen. Hände hast du uns gegeben. Schenke uns segnende Hände, die nicht verletzen, sondern heilen, die nicht zerstören, sondern aufbauen, die nicht aufgeben, sondern helfen. Segne uns. Amen.

Sing oder sprich mit!

Ein Segenslied (EG 581):

  1. Segne uns, o Herr! Lass leuchten dein Angesicht, über uns und sei uns gnädig ewiglich!
  2. Segne uns, o Herr! Deine Engel stell um uns! Bewahre uns in deinem Frieden ewiglich!
  3. Segne uns, o Herr! Lass leuchten dein Angesicht, über uns und sei uns gnädig ewiglich!

Das Lied wurde nach dem aaronitischen Segen getextet. Er steht im 4. Buch Mose 6,24-26: „Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; Der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“ Evangelische wie katholische Gottesdienste enden zumeist mit diesem Segenswort. Der Pfarrer bzw. die Pfarrerin oder der Priester heben, während sie den Segen den Menschen zusprechen, meistens die Hände und zeichnen ein Kreuz mit ihren Händen.

Wusstest du und kennst du schon ...? – Den Wuschel- oder Handsegen.

Auch heute noch lassen Eltern ihre Kinder segnen und zwar mit der Taufe. In katholischen Familien gibt es zudem den Brauch, dass, bevor ein Kind das Haus verlässt, es von seinen Eltern gesegnet wird. Die Eltern zeichnen mit ihrer Hand in die Hand des Kindes (oder auf die Stirn) ein Kreuz und sprechen dazu: „Gott segne dich“. Daneben gibt es die moderne Form des Wuschelsegens: Man streichelt mit den Händen das Haar des Kindes bzw. wuschelt durch die Haare und spricht dabei ebenfalls „Gott segne dich“. – Man darf es nachmachen! Ihr könnt eure Eltern darum bitten. Es ist nicht peinlich, sondern tut gut, gibt Kraft, Mut und Zuversicht.

Schönes Wochenende und herzliche Grüße

Eure Religionslehrerin Pfarrerin Dr. Heike Vierling-Ihrig, NKG

 

handbildWorte, die gut tun … - Wir packen es an!!!

Bibeltext:

„Und der Herr, unser Gott, sei uns freundlich und fördere das Werk unserer Hände bei uns. Ja, das Werk unserer Hände wollest du fördern!“ (Psalm 90,17)

Auslegung:

Was können wir nicht alles mit unseren Händen machen? – Vom Zähneputzen am Morgen bis zum sich Zudecken am Abend eine ganze Menge: Frühstück und Pausenbrot zubereiten, kochen und backen, aufräumen und putzen, schreiben und malen, sporteln und musizieren, auch zum Erzählen und Lachen benutzen wir unsere Hände… - unüberlegt oder bewusst eingesetzt, selbstverständlich oder gezielt sind unsere Hände tätig.

Immer noch ist Erntezeit, während die Trauben schon geerntet sind, ist die Kartoffel- und Apfelernte noch im vollen Gange. Im Herbst sehen wir zumeist „unserer Hände Werk“ und danken Gott mit dem Erntedankfest, das wir dieses Jahr etwas stiller mancherorts Anfang Oktober gefeiert haben. Zur Erntezeit wird vielen Menschen deutlich, dass unsere Hände zwar viel bewirken können, aber dass der „Anlasser“, der Startknopf für unsere Hände und ihr Werk nicht allein in uns liegt, sondern bei Gott. Der Psalmbeter beschreibt ihn als Freund und Förderer unserer Werke, als Antriebshilfe und Starter.

Und das Produkt unserer Hände kommt uns und/oder unseren Mitmenschen zu Gute: Mein sorgfältig gemaltes Bild poliert meine BK-Note, erfreut aber auch in einer Ausstellung andere Menschen, ein Musikstück ebenso. Ein liebevoll zubereitetes Abendessen, schmeckt nicht nur mir, sondern auch der Familie gut und lässt uns vielleicht auch einen schönen Abend zusammen erleben.


Ach ja, und Türen aufmachen und schließen können wir auch mit unseren Händen. Wie können dadurch Neues beginnen, aber auch Altes hinter uns lassen. Wir können neue Räume betreten und darin uns noch unbekannte Menschen kennenlernen, Gemeinschaften pflegen, Menschen unterstützen, die Hilfe brauchen …

Jeder von uns hat mit Beginn dieses Schuljahres die Tür zum NKG aufgemacht; wir haben uns damit auf ein neues Schuljahr eingelassen, das wir nun gemeinsam gestalten werden. Manche von uns haben erstmals die Tür zum NKG geöffnet, neben den Fünftklässlern auch Schulwechsler und neue Lehrkräfte, darunter ich selbst. Es ist spannend Neuraum zu betreten, eine Schule mit Räumen, Lehrern und Schülern, in der man nun mit seinem Kopf und seinen Händen Neues gestalten darf. Was wollt ihr, was wollen wir mit Kopf und Hand in diesem Schuljahr erschaffen? Was haben wir uns vorgenommen bzw. geplant und können es in die Tat umsetzen? Schränkt uns nicht Corona mächtig ein? Bremst uns aus? In der Tat: Die Hände dürfen wir uns zur Begrüßung nicht reichen. Eine selbstverständliche Geste ist plötzlich verboten und lässt uns unhöflich erscheinen. Doch gibt es Ersatzhandlungen: Wir können uns zuwinken, Handzeichen geben und vieles mehr. Kreativ und flexibel lassen sich unsere Hände trotz Abstand einsetzen und mit ihnen so manches gestalten. Packen wir es an! Hilfe dürfen wir dazu erbitten bzw. ist uns bereits versprochen: „Gott, sei uns freundlich und fördere das Werk unserer Hände“.

Danke, dass wir mit Gottes Hilfe so viel Neues erschaffen können, danke, dass wir durch Gottes Hilfe mutig sagen können: Wir packen es an!

Gebet:

Lieber Gott, danke, dass du uns Hände mit 10 Fingern geschenkt hast. So viel können wir damit tun - für uns und andere Menschen. Hilf uns mit unseren Händen Gutes zu gestalten. Amen.

Mach mit!

Gestalte eine Collage mit den Händen deiner Familie. Bepinsle die Hände mit verschiedenen Farben und drücke sie auf ein weißes Blatt Papier. Schreibe zu den jeweiligen Händen, was sie alles machen, bewirken, anfertigen, Gutes tun …

Schöne Herbstferien und herzliche Grüße

Eure Religionslehrerin Pfarrerin Dr. Heike Vierling-Ihrig, NKG

 

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Polenfahrt

Seit nunmehr fast 30 Jahren besteht unser Schüleraustausch mit der Schule I Liceum Ogólnoksz­tałcące im polnischen Leszno, einer Stadt von ca. 64000 Einwohnern, ungefähr 300 km südöstlich von Berlin zwischen Posen und Breslau gelegen. In dem Bestreben ins Leben gerufen, nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa und der deutschen Wiedervereinigung die Aus­söhnung zwischen den beiden Ländern voranzutreiben, ist der Austausch auch heute unverzichtba­rer Bestandteil unserer schulischen Tradition. Wir möchten, dass die Schülerinnen und Schüler bei­der Länder die Menschen und die Kultur ihres Nachbarlandes kennenlernen, Freundschaften schlie­ßen, Gemeinsamkeiten erfahren und Vorurteile überwinden. Angesichts der gemeinsamen Geschich­te unserer Länder und der Herausforderungen, vor die uns die Gegenwart stellt, halten wir dies für wichtiger denn je.

Zu diesem Zweck laden wir die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse herzlich ein, sich an dem Austausch zu beteiligen, der grundsätzlich auf eine Woche angelegt ist. In der Regel besuchen uns die polnischen Gäste im Mai, unser Gegenbesuch erfolgt im September, zu Beginn der 10. Klasse. Über die Teilnahme am Unterricht des jeweiligen Gastlandes, Fieldtrips in die nähere oder fernere Umgebung (beispielsweise Karlsruhe oder Frankfurt in Deutschland, Danzig oder Breslau in Po­len), gemeinsame Workshops, den Besuch wichtiger kultureller Einrichtungen, vor allem aber das Leben in der Gastfamilie werden unschätzbare Erfahrungen gemacht und Freundschaften für das Leben sind keine Seltenheit.

Unterstützt wird der Austausch vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk, sodass sich die Kosten für die beteiligten Schülerinnen und Schüler in einem überschaubaren Rahmen bewegen.

Frau Thulke und Herr Stäblein betreuen des Austausch. Sie freuen sich bereits sehr auf die nächste Begegnung und heißen die Schülerinnen und Schüler herzlich willkommen, die auch Lust darauf haben, ein anderes Land, seine Menschen und Kultur, seine Bräuche und Traditionen kennenzuler­nen und so zu erfahren, dass die Unterschiede gering, die Gemeinsamkeiten aber groß sind und dass sich Freundschaften auch in der Ferne schließen lassen.

Auf bald!

 

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Englandfahrt

Englandfahrt 4
Nach einiger Zeit ohne Schulaustauschmöglichkeit auf die britischen Inseln, konnte den Schülern des NKGs endlich wieder eine Reise nach England ermöglicht werden.

Im Zuge einer Sprachreise verbringt im jährlichen Rhythmus eine Reisegruppe von etwa 45 SchülerInnen aller 8. Klassen sechs Tage auf der Insel. Dabei wohnen zwischen zwei und vier Mosbacher Schüler gemeinsam bei ausgewählten Gastfamilien in Eastbourne, East Sussex. Das traditionsreiche Seebad mit knapp 100.000 Einwohnern liegt auf halber Strecke zwischen Dover und Brighton direkt an der britischen Südküste und zählt zu den sonnigsten und trockensten Regionen Großbritanniens.

Drei Vormittage intensiver Sprachunterricht mit südenglischen Muttersprachlern wird mit gemeinsamen Ausflügen zum geschichtsträchtigen Beachy Head und das tolerante, studentische Brighton ergänzt. Eine Wanderung direkt an der Steilküste entlang der Kreidefelsen über die Austragungsstätte von Harry Potters Quidditch Weltmeisterschaften schaffen beeindruckende in Erinnerungen. Für die meisten Teilnehmer stellt zum Abschluss der Woche eine ausgedehnte Tagestour nach London den Höhepunkt der Sprachreise dar. Greenwichs Nullmeridian, die Fahrt mit dem Thames Clipper entlang der touristischen Highlights, die Runde im London Eye, dem mit 135m höchsten Riesenrad Europas, und die pulsierende Großstadt mit royalen Gebäuden und Kirchen, ruhigen Plätzen und Märkten in direkter Nachbarschaft zu nahendem Verkehrsinfarkt zwischen schwarzen Taxis und roten Doppeldeckern, modernen Hochhäusern und berühmten Schauplätzen aus vielen Romanen und Filmen runden die Woche eindrucksvoll ab.

Eine ereignisreiche Woche mit vielen Eindrücken, in der zahlreiche Vorurteile ausgeräumt und das eigene Englisch verbessert werden konnten, welche zweifelsohne als sinnvolle Ergänzung für das Fahrtenangebot einer Partnerschule für Europa mit bilingualem Zug betrachtet werden kann.

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Das MINT-Maus-Erlebnisbuch

MINT Maus StickerMI(N)T gemacht: Früh fördern –nachhaltig begeistern

Das MINT-Maus-Erlebnisbuch

Mit dem MINT-Maus-Erlebnisbuch begeistern MINT-EC-Schulen  Kindergarten- und Grundschulkinder schon früh für MINT und für ihre Schule. Entwickelt wurde das Erlebnisbuch vom MINT-EC-Themencluster MI(N)T gemacht: Früh fördern - nachhaltig begeistern.

Um erste MINT-Erfahrungen zu dokumentieren, ist das „MINT-Maus-Erlebnisbuch“ in einem Pixibuch ähnlichen Format entworfen worden. Es wird bei den Angeboten an die teilnehmenden Kinder ausgegeben.
So möchten wir es den Kindergarten-und Grundschulkindern ermöglichen, ihre MINT-Aktivitäten gebündelt zu dokumentieren und sie dazu motivieren, weitere Angebote in ihrer Region z. B. Zoo-und Naturmuseumsbesuche etc. wahrzunehmen.

 

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Für ein ausgefülltes Heft wird das Kind bei Vorlage bei der Einschulung an unserer MINT-EC-Schule mit einem kleinen MINT-Giveaway belohnt!

Mögliche Forschungsstandorte in der Umgebung:

Auch beim Besuch anderer MINT-Lernorte oder Museen sollten die Kinder einen Stempel, Aufkleber oder eine Unterschrift in ihrem MINT-Maus-Erlebnisbuch bekommen.In unserer Region finden sich vielfältige MINT-Angebote, um die leeren Seiten zu füllen. Unter anderem kann man hier forschen:

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Studien- und Beruforientierung

Informationen zur Studien- und Schulberatung an Ihrer Schule finden Sie hier. informieren sie sich auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Kontakt

Kontaktdaten des NKG:

Jean-de-la-Fontaine 6-10

74821 Mosbach

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Fax: 06261 / 928080

Email: sekretariat@nkg-mosbach.de

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