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Erfolgreiche Heimatforscher wechselten auch mal die Perspektive

Geschichts-AG des NKG gewinnt zum achten Mal in Folge den Landespreis für Heimatforschung

(Auszüge aus der Berichterstattung in der RNZ, 13.11.2020, von Peter Lahr)

Wenn ein Artikel mit „eigentlich“ beginnen könnte, ist dieser Tage klar, dass die Corona-Krise wieder zugeschlagen hat. Auch der Landespreis für Heimatforschung blieb von der Pandemie nicht verschont. Wenngleich die für heute vorgesehene Preisverleihung im Stuttgarter Neuen Schloss abgesagt wurde, möchte die RNZ den Gewinnern aus der Region wenigstens in gedruckter Form gratulieren. Trotz ihres jugendlichen Alters handelt es sich bei den zehn Teilnehmern der Geschichts-AG am Nicolaus-Kistner-Gymnasium um so etwas wie „alte Hasen“. Denn zusammen mit ihrer Lehrerin Christine Eggers gewann die Gruppe bereits zum achten Mal in Folge die angesehene Auszeichnung. Diesmal für eine Arbeit über die ersten „Ratsdamen“ im Mosbacher Rathaus.

100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland, das bildete für Christine Eggers den Anlass, das Thema einmal „regional aufzuarbeiten“. Immerhin ergab die Auswertung von Gemeinderatswahlen, dass die Emanzipation auf der politischen Ebene etwas Zeit benötigte, bis sie vor Ort ankam. Als erste Frau saß 1957 Charlotte Brian im Stadtparlament; sie war für einen ausgeschiedenen Stadtrat der Freien Wähler nachgerückt. Und „schon“ 1975 saßen zwei Frauen im Gemeinderat. Das Maximum der „Frauen-Power“ war 1994 erreicht; damals saßen acht Frauen in dem Gremium. Anhand von Interviews und schriftlichen Quellen erforschten die zehn Schülerinnen und Schüler die Biographien der ersten Mosbacher Gemeinderätinnen. Dabei fanden sie heraus, dass deren berufliches Spektrum weit gestreut war. Es reichte von der Chefärztin im Kreiskrankenhaus bis zur Sekretärin und Hausfrau.

„Sie haben alle hinterher die Welt mit etwas anderen Augen gesehen“, beschreibt Christine Eggers einen erfreulichen Perspektivwechsel der Nachwuchsforscher. Immerhin waren im Team vier Jungs mit dabei, die erkannten, dass es für Frauen schwieriger sein kann, sich durchzusetzen. Zwei Mädchen kamen zudem zu der Erkenntnis: „Wir sollten uns nicht nur immer beklagen, sondern auch selber in die Politik gehen.“ Damit brachten sie den Titel der Arbeit auf den Punkt: „Nicht nur reden, sondern (mit)machen“. Lob und Anerkennung zollte Schulleiter Jochen Herkert beim gestrigen Fototermin den engagierten Schülern Jona Schnirch, Felix Bönig, Kai Bönig, Felix Freudenberger, Eva Spitzer, Verena Crnjak, Nele Wiersing, Laura Scheck, Patricia Samol und Sophia Biz.

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Mosbacher Landessieger beim Bundespräsidenten

NKG im Schloss Bellevue empfangen

Die landesbesten Schulen beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wurden zur Auszeichnung durch den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ins Schloss Bellevue eingeladen. Stellvertretend für die Geschichts-AG des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums, die sich diese Auszeichnung für das Bundesland Baden-Württemberg verdient hatte, nahmen am Empfang in Berlin die Schülerinnen Patricia Samol und Laura Scheck gemeinsam mit der Leiterin Christine Eggers und Schulleiter Jochen Herkert teil. Schon beim Betreten des großen Saals im Amtssitz des Staatsoberhauptes spürte man eine ganz besondere Atmosphäre, an die sich die beiden Schülerinnen noch lange erinnern werden. Getoppt wurde dieses einmalige Erlebnis noch durch ein kleines persönliches Gespräch der Mosbacher mit dem Bundespräsidenten im Anschluss an den offiziellen Teil, bei dem Schulleiter Jochen Herkert die Schulchronik ,,125 Jahre Mosbacher Gymnasium‘‘ an das Staatsoberhaupt überreichen konnte, der sich darüber sehr freute zumal er selbst darin abgebildet ist als er vor einiger Zeit Mosbach und die Alte Mälzerei besuchte.

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Johannes-Rau-Stipendium

Bereits zum zweiten Mal kamen zwei Schüler des NKGs in den Genuss des Johannes-Rau-Stipendiums.

Dabei werden jährlich von der Deutschen Botschaft in Israel 20 israelische Schülerinnen und Schüler und vom Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz 20 deutsche Schülerinnen und Schüler ausgewählt und verpartnert.

Die Israelis kommen für eine Woche in eine Familie und an eine Schule in Deutschland und sind dann zusammen mit ihren deutschen Partnern und allen anderen deutschen und israelischen Schülerinnen und Schülern für eine weitere Woche kostenlos in Berlin. Mitarbeiter des Pädagogischen Austauschdienstes haben ein hochkarätiges Programm für die Schülerinnen und Schüler vorbereitet: Besuch beim Bundespräsidenten, im Bundestag, im Auswärtigen Amt, im Jüdischen Museum, am Holocaustmahnmal, im „Haus am Checkpoint-Charlie“, Diskussionen mit Autoren, Besuch einer Zeitungsredaktion, dem Kurfürstendamm, in einem Berliner Israelischen Restaurant, Street-Art-Tour… All das wird inhaltlich vor- und nachbereitet.

Voraussetzung für die Bewerbung ist die Bereitschaft der Eltern und der Schule, die Gäste aufzunehmen, sowie ein gestelltes Thema in einem Essay in Englisch zu verfassen.

Und das Beste: die Kontakte bleiben. Das war die Intention des verstorbenen Bundespräsidenten Johannes Rau: Junge Israelis und Deutsche zusammen zu bringen und Begegnung und Versöhnung zu stiften.

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Passend zum Jubiläum - Nicolaus-Kistner-Gymnasium landesbeste Schule in Baden-Württemberg

Auszeichnung im Neuen Schloss in Stuttgart

Beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten hat sich das Nicolaus-Kistner-Gymnasium Mosbach zum wiederholten Male vielfältig eingebracht und am Ende gleich mehrere Auszeichnungen einfahren können.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Neuen Schloss in Stuttgart zeichneten die Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, Dr. Caroline Gritschke, Haus der Geschichte Baden-Württemberg, und Dr. Thomas Paulsen, Mitglied des Vorstands der Körber-Stiftung, die Baden-Württembergischen Preisträger(innen) aus. NKG-Schulleiter Jochen Herkert durfte dabei die Urkunde in Empfang nehmen, die das Mosbacher Gymnasium als landesbeste Schule auszeichnet und der mit 1000 Euro dotiert ist, zudem erhielt das NKG noch zwei Landespreise für Einzelbeiträge und Förderpreise.

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Ein Mörder und viele Fragen

Die NKG-Schülerinnen Hanna Fichtner und Sophia Bitz haben die "Entenmörder"-Geschichte in App-Form gepackt

Von Heiko Schattauer aus der RNZ online 29.08.2019, 6.00Uhr

Mosbach. Die Wege des Herrn sind unergründlich, heißt es. Manchmal sind aber auch die Wege, auf denen ein Projekt zustande kommt, verschlungen. Die zündende Idee für ihren bemerkenswerten Beitrag zum Geschichtswettbewerb "Krise, Umbruch, Aufbruch" kam NKG-Schülerin Hanna Fichtner nämlich ausgerechnet in einem Lehrgang für Musiklotsen. Da nämlich wurde die Zehntklässlerin auf eine "Schnitzeljagd-App" aufmerksam, die dann flugs auch für ihr Wettbewerbsthema "Wanderbahn Mosbach-Mudau" Anwendung finden sollte.

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Studien- und Beruforientierung

Informationen zur Studien- und Schulberatung an Ihrer Schule finden Sie hier. informieren sie sich auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Kontakt

Kontaktdaten des NKG:

Jean-de-la-Fontaine 6-10

74821 Mosbach

Tel.: 06261 / 92800

Fax: 06261 / 928080

Email: sekretariat@nkg-mosbach.de

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