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Wochenimpuls Freitag, 16.10.2020 Worte, die gut tun … - Verlässlichkeit!!!

Bibeltext: Jesus Christus spricht: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!“ (Matthäus,28,20)

Auslegung:

„Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!“ Das verspricht Jesus Christus der Menschheit, so endet das Matthäusevangelium – und mit diesem Versprechen Jesu möchte ich die wöchentlichen Impulse „Worte, die gut tun …“ eröffnen.

Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen! – Dieser Satz ist uns allen wohlvertraut. Ein Kinderreim, den auch wir vielleicht uns untereinander zugesprochen und versprochen haben und auch eingehalten?! – mal ehrlich?! Versprochen ist versprochen und Freundschaft ist Freundschaft! So heißt es in dem wunderschönen Bilderbuch von Janosch. „Oh wie schön ist Panama“. Tiger und Bär machten sich auf, die weite Welt zu erobern ...

Auf allen Wegen – seien es schöne Wanderwege, beschwerliche Aufstiege, gefährliche Abgänge, Sackgassen, Durststrecken oder wunderschöne Höhenwege… - geht das Versprechen Jesu mit: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Dieses Versprechen ist nicht so, wie wir es uns auf den ersten Blick vielleicht wünschen. Er verspricht nicht das easy Schuljahr, die mega Party; er verspricht keine dauerhafte Gesundheit – wir erfahren ja gerade selbst, wie diese durch Corona herausgefordert ist und fragil wird; er verspricht auch nicht die schöne Welt des Schlaraffenlandes, wo es Sorglosigkeit und ewiges Glück gibt.

Was verspricht er uns dann, möchte man schon irritiert fragen? – Nun, er verspricht sich selbst. Er steht dafür ein, dass die Freundlichkeit Gottes mit uns geht. Jederzeit! Und sie wird nicht zu eng oder verschlissen, wie vielleicht eure Kleidung, und sie geht auch nicht verloren oder wird geklaut, wie vielleicht ein Freundschaftsring.

Aber die Nähe Jesu kann manchmal auch unbequem sein. Wir finden es nicht immer lustig oder haben sogar Angst, uns über die Schulter schauen zu lassen. Fürchten uns vor unserem sogenannten schlechten Gewissen, das uns sagt: „Sei doch nicht link, du kommst auch mit fairen Mitteln weiter.“ „Trau dich, zeig deine Hilfsbereitschaft anderen gegenüber.“ „Sei mutig und steh zu deinen sozialen Werten und Idealen.“ Was bringt uns also die Nähe Jesu, fragen sicherlich manche von uns ganz nüchtern bilanzierend? – Sicherlich keinen Heiligenschein. Auch nicht eine Freifahrt ins sofortige und ewige Schlaraffenland – oder doch? Die Nähe Jesu bringt uns absolute und andauernde Verlässlichkeit. Eigentlich ein altmodisches Wort und doch ganz aktuell. Auf was, auf wen können wir uns immer und ewig verlassen?

Verlässlichkeit - die Wurzel und das Geheimnis für menschlich gut gelingendes Leben. Verlässlichkeit – die Sicherungsleine und das Rettungsboot für Leben, das gelebt wird. Verlässlichkeit – Antriebsmotor und sicheres Hafenbecken für mutige und zuversichtliche Schritte in die Zukunft. – Ich setze drei dicke Ausrufezeichen an dieser Stelle!!!

Was bringt die Nähe Jesu, seine Verlässlichkeit? – Zurzeit Martin Luthers hatten die Menschen schreckliche Angst: Sie fürchteten den Weltuntergang, Krankheiten und auch das Strafgericht Gottes. Da sagte Martin Luther: „Wenn morgen auch die Welt unterginge, würde ich heute einen Apfelbaum pflanzen.“ – Ein schönes Bild dafür, dass man begriffen hat, was Verlässlichkeit bedeutet. Ein schönes Bild für Gelassenheit und Zuversicht, die der Glauben schenkt, auch und gerade in Zeiten einer Pandemie. Mit dieser Zuversicht und mit dem Versprechen Jesu ging Martin Luther durch die Welt und lebte sein Leben. Zu seinem Leitspruch wurde: „Christus ist für uns!“

Mit dem Versprechen „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ und der Gewissheit „Christus ist für uns!“ wünsche ich allen diese Verlässlichkeit und Gelassenheit, diese Zuversicht und diesen Optimismus des Glaubens – ganz besonders in dieser besonderen und schweren Zeit, der Coronazeit. Alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen für die nächste Woche!

Gebet: Lieber Gott, so oft frage ich mich momentan: Was kommt morgen? Die Ungewissheit macht mir Angst! Lass mich spüren, dass du bei mir bist. Lass mich vertrauen, dass du für mich da bist, wie ein wärmender Pullover, wie ein verlässlicher Freund. Amen.

Mach mit!

Der Fisch – bestehend aus zwei gekrümmten Linien – war das geheime Zeichen der ersten Christen, mit dem sie sich untereinander zu erkennen gaben. Male ihn auf und schreibe in seinen Bauch, was für dich persönlich „Verlässlichkeit“ bedeutet.

Mit den herzlichsten Grüßen, bleibt gesund

Eure Religionslehrerin Pfarrerin Dr. Heike Vierling-Ihrig, NKG

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