Titelbild breitband 2018

Elterninformationsabend „Medien, aber sicher“

Am 6. November 2019 fand der diesjährige Elterninformationsabend „Medien, aber sicher“ für die Eltern der 5. und 6. Klassen unter Leitung von Herrn Schumacher von der Polizei Mosbach sowie Frau Hahn, der Medienbeauftragten des Neckar-Odenwald-Kreises, statt. Organisiert wurde der Elternabend wieder von Frau Hasfeld.

Zuerst klärte Herr Schumacher die Eltern darüber auf, was genau unter Mobbing zu verstehen sei, welche Straftaten damit einhergingen und welche Strafen ab welchem Alter die Beschuldigten zu erwarten hätten. Auch auf das Recht am eigenen Bild ging er genauer ein und erklärte ausführlich, an welchen Örtlichkeiten nicht fotografiert werden dürfe. Um seinen Vortrag lebensnah zu gestalten, brachte er einige Beispiele aus dem Neckar-Odenwald-Kreis mit, um sowohl die Opfer- und Täterperspektive besser zu beleuchten.

Laut Frau Hahn müsse die Medienerziehung, die mit dem Betrachten des ersten Kinderbuches begann, unbedingt weitergeführt werden, da Kinder zwar über eine hohe Nutzungskompetenz, aber über eine geringe Medienkompetenz verfügten. Demnach säßen Eltern regelmäßig dem Trugschluss auf, dass sie durch Anschaffung eines Handys die Erreichbarkeit ihrer Kinder verbessern könnten. Die Kinder benutzen ihre Smartphones tatsächlich in erster Linie jedoch zum Spielen, für WhatsApp oder zum Betrachten von Youtube-Videos. Eine gute Möglichkeit für Eltern, hier Kontrolle auszuüben, seien Prepaidkarten oder Passwörter beim Herunterladen.

Die Eltern sollten sich immer vor Augen halten, dass zwar in der Schule Jugendschutzfilter eingerichtet seien, ansonsten aber sie selbst in der Verantwortung stünden, ihre Kinder vor pornographischen, volksverhetzenden und gewaltverherrlichenden Seiten sowie Kettenbriefen zu schützen und sie im Umgang mit diesen Dingen zu schulen.

Besonders bei WhatsApp, das erst ab 16 freigegeben ist, müssten die Kinder nicht nur die technischen Möglichkeiten kennen, sondern auch Handlungsmöglichkeiten an der Hand haben, um auf bestimmte Inhalte reagieren zu können. Außer den Eltern könnten hierbei auch Schulsozialarbeiter oder Beratungslehrer unterstützend wirken. Um ein „Zuspamen“ bei diesem Medium zu verhindern, sollte das Handy lautlos gestellt bzw. die Lesebestätigung ausgestellt werden.

Eltern sollten auch unbedingt darüber mit ihren Kindern sprechen, wann ihr Kind das Handy weglegen muss und wie es sich im Internet darstellt. In diesem Zusammenhang sei das Wissen über Bildrechte und wo man nicht fotografieren darf unerlässlich. Am Ende ihres Vortrags gab sie den anwesenden Eltern den Rat, sich unter www.klicksafe.de weiterhin mit dem Thema zu beschäftigen, sich zu informieren und mit ihren Kindern über dieses Thema im Gespräch zu bleiben.

Der verantwortungsvolle Umgang mit den neuen Medien wird in der Klassenstufe 5 im Fach „Medienbildung“ und in der Klassenstufe 6 bei den Thementagen „Neue Medien“ behandelt. Die NKG- Medienagenten sind weitere Ansprechpartner.

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