Titelbild breitband 2018

Sozialpraktikum

Für die Schülerinnen und Schüler der Kursstufe I gibt es die Möglichkeit, am Ende des Schuljahres als Praktikantin oder Praktikant eine soziale Einrichtung kennen zu lernen.

Am Beginn des zweiten Halbjahrs stellen sich mehrere dieser Institutionen vor, z.B. kirchliche Träger, Deutsches Rotes Kreuz und Arbeiterwohlfahrt. Interessierte melden sich dann über die Schule und bei den anbietenden Einrichtungen für ein solches Praktikum an. Sie begleiten eine Woche lang etwa die Arbeit im Tafelladen, in der Kleiderkammer oder in einer Gruppe mit geistig oder körperlich eingeschränkten Menschen.

Während und nach der Praktikumszeit senden die Teilnehmenden kurze Berichte und Fotos an die Schule. Darüber, was sie erlebt haben, tauschen sie sich in einer Gesprächsrunde aus, oder man kann es in den Jahresblättern nachlesen.

Schließlich erhalten sie ein Zertifikat, das die Schule über das geleistete Praktikum ausstellt; es wird oft bei Bewerbungen und im Berufsleben sehr wichtig.

Das wertvollste Ergebnis aber ist die Fülle an unmittelbaren Erfahrungen, die ein Sozialpraktikum mit sich bringt. Diese Begegnungen bilden ein Rüstzeug für viele Lebenssituationen, das sich auf keine andere Weise erreichen lässt.

Hier ein paar Beispiele aus bisherigen Berichten (gekürzt):

Johannes DiakonieMein Sozialpraktikum habe ich in der Johannes-Diakonie Mosbach in der Seniorenbetreuung mit Menschen mit Behinderungen absolviert.

Sie sind sehr dankbar, wenn man sich mit ihnen beschäftigt, sie lachen sehr viel, und man kann ihnen die Freude ansehen. Einige der Tätigkeiten waren singen, Spaziergänge, Bewohner abholen, Kaffee verteilen, und es gab noch einen Gottesdienst.

Ich würde das Sozialpraktikum in der Johannes-Diakonie jedem empfehlen, da ich sehr viel Spaß hatte und viel von den Menschen zurückbekommen habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Sozialpraktikum beim DRK war sehr spannend. Ich habe die Ehrenamtlichen des Tafelladens begleitet. In den Supermärkten sammelten wir übrig gebliebene Lebensmittel. Dann war es unsere Aufgabe, die Regale mit den gesammelten Lebensmitteln zu füllen. Ich bin auch mit dem Krankentransportwagen bei „Verlegungen“ und „Entlassungen“ mitgefahren. Im Rettungswagen hatten wir am letzten Tag laufend Einsätze, einmal sogar mit Sondersignal. Im Laufe der Woche konnte ich immer besser mit solchen Notsituationen umgehen. Ich habe viele neue Freunde gefunden und sehr viele Erfahrungen gesammelt.

RotesKreuz GuiliaHähnle

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