Titelbild breitband 2018

Schüleraustausch ins Heilige Land

Schon zum 5. Mal machte sich im März eine Delegation Schüler des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums unter der Leitung der Lehrkräfte Sabine Scharf, Simone Schaupp und Elvira Horvarth auf den Weg nach Israel, um das Land auf eine ganz spezielle Weise kennen zu lernen. Die deutschen Schüler hatten bereits im Herbst 2018 ihre israelischen Austauschpartner in Mosbach begrüßt und konnten diese nun in ihrem Heimatland wiedersehen, ihre Kultur kennenlernen und die Freundschaften vertiefen. In Ness Ziona, der Heimatstadt der Partner angekommen, wurde das fünfjährige Jubiläum des Austausches gebührend gefeiert.

In diesem Jahr war aus diesem Anlass die stellvertretende Schulleiterin Marion Stoffel mitgefahren, um die Schule zu repräsentieren. Die erste Woche verbrachten die Schüler mit ihren Partnern, besuchten die Stadt Tel Aviv, das Holocaust Museum Yad Vashem, das Herzlmuseum in Jerusalem und eine muslimische Schule in der Nachbarstadt Ramla. Dort verbrachten die Schüler Zeit mit den jüdischen Austauschpartnern und mit den muslimischen Schülern aus Ramla. Nach einer ereignisreichen ersten Woche wurde es Zeit, sich von den Familien der Austauschschüler zu verabschieden. Zusammen mit den israelischen Schülern ging es für zwei Tage in den Süden, ans tote Meer und in die Wüste. Nach einer Wüstenwanderung und einer Übernachtung in einem Beduinenzelt, machten sich die Schüler an den Aufstieg zur Masada Festung. Dort konnte die Gruppe die imposante Aussicht auf das Tote Meer genießen, die Jahrtausende alten Gemäuer bewundern und den Erklärungen eines Lehrers der Ben-Jehuda-Highschool aus Ness Ziona lauschen. Nach dem Abstieg war die Zeit gekommen, sich auch von den Austauschpartnern zu verabschieden, welche wieder nach Ness Ziona zurückkehrten, während die deutschen Schüler, nach dem sie sich von dem tränenreichen Abschied erholt hatten, im Toten Meer baden gingen. Für alle war auch das ein unvergessliches Erlebnis. Am nächsten Tag ging es direkt weiter nach Jerusalem, wo die Schüler bei einer Stadtführung diese bedeutende Stadt mit ihren heiligen Städten kennen lernten. Die Zehntklässler sammelten ganz persönliche Eindrücke von der Stadt, in der Judentum, Christentum und Islam so eng beisammen leben, wie in keiner anderen Stadt dieser Welt. Während ihrer Freizeit in der Stadt hatten die Schüler unter anderem Zeit, am Markt zu handeln und sich Souvenirs zu kaufen. Von Jerusalem ging die Reise weiter in den Norden zum See Genezareth. Am See wurde selbstverständlich eine Bootstour unternommen und der Berg Arbel bestiegen. Am letzten Tag ließen die Schüler ihre Reise am Strand von Tel Aviv ausklingen, wo einige der israelischen Austauschschüler vorbeikamen, um sich nochmals zu verabschieden. Für die Mosbacher Gymnasiasten gingen die zwei Wochen im ehemals fremden, nun fast vertrauten Israel, viel zu schnell vorbei. Es bleibt zu hoffen, dass noch viele weitere Generationen von Schülern die Chance bekommen, Israel auf diese Art und Weise kennen zu lernen.Israel Mai2019


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