Titelbild breitband 2018

Zwei NKG-Schülerinnen bringen Licht in ein bislang kaum bekanntes Kapitel

Patricia Samol und Samira Schumacher erforschten die Geschichte des UN-Kinderheims am Schwarzacher Hof

Regina Feldman war neun Jahre alt, als sie ins Ghetto musste. Sie kam nach Auschwitz und entging nur knapp dem Tod, weil sie sich in letzter Minute unter die arbeitsfähigen Häftlinge einreihte. Nach der Befreiung durch die Rote Armee fing für sie ein neues Leben an – im Kinderheim der Vereinten Nationen, das von 1945 bis 48 am Schwarzacher Hof bestand.

Davor und danach gehörte der Schwarzacher Hof zur heutigen Johannes-Diakonie. Über das Heim der „United Nations Relief and Rehabilitation Administration“ (UNRRA) war lange Zeit wenig bekannt. Doch in monatelanger Arbeit haben jetzt Patricia Samol und Samira Schumacher, Schülerinnen des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums Mosbach, die Geschichte des UNRRA-Lagers erforscht, bewegende Einzelschicksale ans Licht gebracht und so Arbeiten des Historikers Jim Tobias zum UNRRA-Lager um wertvolle Details ergänzt. Anlass ihrer Recherche war die Teilnahme am jährlichen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.

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Schüler übten sich in „Krisen-Bewältigung“

Geschichts-AG des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums geht mit einem Dutzend Beiträgen in den Landeswettbewerb – Lebendige Präsentation

Von Frank Heuß

Wenn Geschichte greifbar wird: Alle zwei Jahre wird der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ausgeschrieben, den die Hamburger Körber-Stiftung trägt und an dem die Geschichts-AG des Nicolaus-Kistner-Gymnasium (NKG) fast schon traditionell teilnimmt. Die Arbeitsgemeinschaft, in der mit aktuell 24 Mitgliedern so viele Schüler(innen) wie noch nie aktiv sind, präsentierte nun die Ausarbeitungen für den Wettbewerb, der zunächst auf Landesebene startet. Unter dem Rahmenthema „So geht’s nicht weiter! – Krise, Umbruch, Aufbruch“ gehen vom NKG gleich zwölf heimatgeschichtliche Beiträge ins Rennen.

„Viele haben die letzten Wochen neben der Schule kaum noch etwas anderes gemacht“, beschrieb die Tutorin, Studienrätin Christine Eggers, den Aufwand hinter den Arbeiten. Ihr Dank galt nicht zuletzt den Förderern, von denen ebenfalls deutlich mehr als in den Vorjahren zum Präsentationsabend gekommen waren.

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Schüleraustausch ins Heilige Land

Schon zum 5. Mal machte sich im März eine Delegation Schüler des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums unter der Leitung der Lehrkräfte Sabine Scharf, Simone Schaupp und Elvira Horvarth auf den Weg nach Israel, um das Land auf eine ganz spezielle Weise kennen zu lernen. Die deutschen Schüler hatten bereits im Herbst 2018 ihre israelischen Austauschpartner in Mosbach begrüßt und konnten diese nun in ihrem Heimatland wiedersehen, ihre Kultur kennenlernen und die Freundschaften vertiefen. In Ness Ziona, der Heimatstadt der Partner angekommen, wurde das fünfjährige Jubiläum des Austausches gebührend gefeiert.

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Landespreis für Heimatforschung an das Nicolaus-Kistner-Gymnasium verliehen

Der Landespreis für Heimatforschung wurde im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg an die Geschichts-AG des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums (NKG) verliehen. Die Auszeichnung erfolgte in Waldkirch im Schwarzwald aus den Händen von Ministerialdirektor Ulrich Steinbach vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, das in Zusammenarbeit mit dem Landesausschuss für Heimatpflege die Preisträger festlegt. Gekürt wurde dabei die Arbeit mit dem Titel ,,Schau mal an - Mosbacher Geschichte(n)!‘‘ , eine Gemeinschaftsproduktion der Geschichts-AG unter der Leitung von Frau Eggers, des Stadtmarketings der Stadt Mosbach und des Stadtmuseums.

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Alte Fotoaufnahmen erzählen die Stadtgeschichte

Gemeinsame Aktion "Schau mal an" im Rathaus eröffnet - 14 Informationsstelen in der Altstadt erzählen über die Stadt

Mosbacher Geschichten
Als Gemeinschaftsprojekt von Stadtmarketing, Stadtarchiv, Stadtmuseum und Geschichts-AG des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums entstand die Freiluft-Fotoausstellung "Schau mal an - Mosbacher Geschichten" in der Mosbacher Altstadt. Foto: Frank Heuß

Von Frank Heuß

Mosbach. Über 1000 Milliarden Fotos werden heute in Zeiten von Smartphones weltweit jedes Jahr aufgenommen - die Tendenz ist steil ansteigend. Früher waren es weitaus weniger, und die Farbe fehlte noch, aber schon etwa ab Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden die ersten Familien-Fotoalben, die ebenfalls Ortsgeschehen dokumentierten. Alte Aufnahmen mit Motiven aus der Stadt Mosbach zu zeigen und verständlich werden zu lassen, hat sich die Aktion "Schau mal an" zur Aufgabe gemacht, die am Mittwochabend im Unteren Rathaussaal präsentiert wurde.

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Kontakt

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Jean-de-la-Fontaine 6-10

74821 Mosbach

Tel.: 06261 / 92800

Fax: 06261 / 928080

Email: sekretariat@nkg-mosbach.de

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