Titelbild breitband 2018

Mosbacher Landessieger beim Bundespräsidenten

NKG im Schloss Bellevue empfangen

Die landesbesten Schulen beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wurden zur Auszeichnung durch den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ins Schloss Bellevue eingeladen. Stellvertretend für die Geschichts-AG des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums, die sich diese Auszeichnung für das Bundesland Baden-Württemberg verdient hatte, nahmen am Empfang in Berlin die Schülerinnen Patricia Samol und Laura Scheck gemeinsam mit der Leiterin Christine Eggers und Schulleiter Jochen Herkert teil. Schon beim Betreten des großen Saals im Amtssitz des Staatsoberhauptes spürte man eine ganz besondere Atmosphäre, an die sich die beiden Schülerinnen noch lange erinnern werden. Getoppt wurde dieses einmalige Erlebnis noch durch ein kleines persönliches Gespräch der Mosbacher mit dem Bundespräsidenten im Anschluss an den offiziellen Teil, bei dem Schulleiter Jochen Herkert die Schulchronik ,,125 Jahre Mosbacher Gymnasium‘‘ an das Staatsoberhaupt überreichen konnte, der sich darüber sehr freute zumal er selbst darin abgebildet ist als er vor einiger Zeit Mosbach und die Alte Mälzerei besuchte.

Seit 1973 richten die Hamburger Körber-Stiftung und das Bundespräsidialamt den Geschichtswettbewerb aus, der auf eine gemeinsame Initiative des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und des Stifters Kurt A. Körber zurückgeht. Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte zu wecken, Selbstständigkeit zu fördern und Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Ausgeschrieben wird der mit bislang über 147.000 Teilnehmern und rund 33.500 Projektengrößte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland in einem zweijährigen Turnus und zu wechselnden Themen. In diesem Jahr lautete das Thema ,,So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch". Bundesweit beteiligten sich dabei mehr als 5.600 Kinder und Jugendliche und reichten nahezu 2000 Werke ein. Die Veranstaltung in Berlin bildete dabei den Abschluss des Forschungswettbewerbs, bei der den Bundessiegern die Urkunden und Auszeichnungen überreicht wurden. Die Geschichts-AG des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums konnte dabei viele Projekte und Forschungsarbeiten rund um Mosbach einreichen, von denen gleich mehrere im laufenden Wettbewerb auf den verschiedensten Ebenen ausgezeichnet wurden. Der Dank von Schulleiter Jochen Herkert gilt deshalb allen Mitgliedern der AG, die sich mit großem Einsatz und Engagement für die Forschungen einsetzten und der Leiterin Frau Eggers, die es ein weiteres Mal verstand, die Jugendlichen auf großartige Weise für die Geschichte zu begeistern.

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Johannes-Rau-Stipendium

Bereits zum zweiten Mal kamen zwei Schüler des NKGs in den Genuss des Johannes-Rau-Stipendiums.

Dabei werden jährlich von der Deutschen Botschaft in Israel 20 israelische Schülerinnen und Schüler und vom Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz 20 deutsche Schülerinnen und Schüler ausgewählt und verpartnert.

Die Israelis kommen für eine Woche in eine Familie und an eine Schule in Deutschland und sind dann zusammen mit ihren deutschen Partnern und allen anderen deutschen und israelischen Schülerinnen und Schülern für eine weitere Woche kostenlos in Berlin. Mitarbeiter des Pädagogischen Austauschdienstes haben ein hochkarätiges Programm für die Schülerinnen und Schüler vorbereitet: Besuch beim Bundespräsidenten, im Bundestag, im Auswärtigen Amt, im Jüdischen Museum, am Holocaustmahnmal, im „Haus am Checkpoint-Charlie“, Diskussionen mit Autoren, Besuch einer Zeitungsredaktion, dem Kurfürstendamm, in einem Berliner Israelischen Restaurant, Street-Art-Tour… All das wird inhaltlich vor- und nachbereitet.

Voraussetzung für die Bewerbung ist die Bereitschaft der Eltern und der Schule, die Gäste aufzunehmen, sowie ein gestelltes Thema in einem Essay in Englisch zu verfassen.

Und das Beste: die Kontakte bleiben. Das war die Intention des verstorbenen Bundespräsidenten Johannes Rau: Junge Israelis und Deutsche zusammen zu bringen und Begegnung und Versöhnung zu stiften.

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Passend zum Jubiläum - Nicolaus-Kistner-Gymnasium landesbeste Schule in Baden-Württemberg

Auszeichnung im Neuen Schloss in Stuttgart

Beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten hat sich das Nicolaus-Kistner-Gymnasium Mosbach zum wiederholten Male vielfältig eingebracht und am Ende gleich mehrere Auszeichnungen einfahren können.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Neuen Schloss in Stuttgart zeichneten die Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, Dr. Caroline Gritschke, Haus der Geschichte Baden-Württemberg, und Dr. Thomas Paulsen, Mitglied des Vorstands der Körber-Stiftung, die Baden-Württembergischen Preisträger(innen) aus. NKG-Schulleiter Jochen Herkert durfte dabei die Urkunde in Empfang nehmen, die das Mosbacher Gymnasium als landesbeste Schule auszeichnet und der mit 1000 Euro dotiert ist, zudem erhielt das NKG noch zwei Landespreise für Einzelbeiträge und Förderpreise.

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Ein Mörder und viele Fragen

Die NKG-Schülerinnen Hanna Fichtner und Sophia Bitz haben die "Entenmörder"-Geschichte in App-Form gepackt

Von Heiko Schattauer aus der RNZ online 29.08.2019, 6.00Uhr

Mosbach. Die Wege des Herrn sind unergründlich, heißt es. Manchmal sind aber auch die Wege, auf denen ein Projekt zustande kommt, verschlungen. Die zündende Idee für ihren bemerkenswerten Beitrag zum Geschichtswettbewerb "Krise, Umbruch, Aufbruch" kam NKG-Schülerin Hanna Fichtner nämlich ausgerechnet in einem Lehrgang für Musiklotsen. Da nämlich wurde die Zehntklässlerin auf eine "Schnitzeljagd-App" aufmerksam, die dann flugs auch für ihr Wettbewerbsthema "Wanderbahn Mosbach-Mudau" Anwendung finden sollte.

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Zwei NKG-Schülerinnen bringen Licht in ein bislang kaum bekanntes Kapitel

Patricia Samol und Samira Schumacher erforschten die Geschichte des UN-Kinderheims am Schwarzacher Hof

Regina Feldman war neun Jahre alt, als sie ins Ghetto musste. Sie kam nach Auschwitz und entging nur knapp dem Tod, weil sie sich in letzter Minute unter die arbeitsfähigen Häftlinge einreihte. Nach der Befreiung durch die Rote Armee fing für sie ein neues Leben an – im Kinderheim der Vereinten Nationen, das von 1945 bis 48 am Schwarzacher Hof bestand.

Davor und danach gehörte der Schwarzacher Hof zur heutigen Johannes-Diakonie. Über das Heim der „United Nations Relief and Rehabilitation Administration“ (UNRRA) war lange Zeit wenig bekannt. Doch in monatelanger Arbeit haben jetzt Patricia Samol und Samira Schumacher, Schülerinnen des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums Mosbach, die Geschichte des UNRRA-Lagers erforscht, bewegende Einzelschicksale ans Licht gebracht und so Arbeiten des Historikers Jim Tobias zum UNRRA-Lager um wertvolle Details ergänzt. Anlass ihrer Recherche war die Teilnahme am jährlichen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.

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Studien- und Beruforientierung

Informationen zur Studien- und Schulberatung an Ihrer Schule finden Sie hier. informieren sie sich auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Kontakt

Kontaktdaten des NKG:

Jean-de-la-Fontaine 6-10

74821 Mosbach

Tel.: 06261 / 92800

Fax: 06261 / 928080

Email: sekretariat@nkg-mosbach.de

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